Presseartikel

Eine wunderbare Heiterkeit hat meine ganze Seele eingenommen, gleich den süßen Frühlingsmorgen, die ich mit ganzem Herzen genieße. Ich bin allein und freue mich meines Lebens in dieser Gegend, die für solche Seelen geschaffen ist wie die meine. Ich bin so glücklich, mein Bester, so ganz in dem Gefühle von ruhigem Dasein versunken, daß meine Kunst darunter leidet. Ich könnte jetzt nicht zeichnen, nicht einen Strich, und bin nie ein größerer Maler gewesen als in diesen Augenblicken. Wenn das liebe Tal um mich dampft, und die hohe Sonne an der Oberfläche der undurchdringlichen Finsternis meines Waldes ruht, und nur einzelne Strahlen sich in das innere Heiligtum stehlen, ich dann im hohen Grase am fallenden Bache liege, und näher an der Erde tausend mannigfaltige Gräschen mir merkwürdig werden; wenn ich das Wimmeln der kleinen Welt zwischen Halmen, die unzähligen, unergründlichen Gestalten der Würmchen, der Mückchen näher an meinem Herzen fühle, und fühle die Gegenwart des Allmächtigen, der uns nach seinem Bilde schuf, das Wehen des Alliebenden, der uns in ewiger Wonne schwebend trägt und erhält; mein Freund!

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Luther, Tod und Politik

Am Mittwoch, 18. Februar, um 18:30 Uhr widmet sich ein Vortrag der LutherMuseen zum 480. Todestag Luthers den „politischen Dimensionen des Totengedächtnisses“ am Beispiel des berühmtesten Eislebers. Referent im Museum „Luther Sterbehaus“ in Eisleben (Andreaskirchplatz 7) ist der Erfurter Theologe Prof. Dr. Andreas Lindner.

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Ein Zeuge des Wittenberger Thesenschlages

Er war Zeuge von Martin Luthers Thesenschlag 1517 und erlebte das furchtbare Stockholmer Blutbad 1520 persönlich mit: Olaus Petri (1493–1552) war der wichtigste Motor der Reformation im schwedischen Reich und ein bedeutender Zeitzeuge. In der Reihe „Museum nach Feierabend“ ist dem in Mittelschweden geborenen Theologen am Dienstag, 10. Februar, um 18:30 Uhr ein Vortrag der LutherMuseen gewidmet.

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Spielen, Entdecken, Erleben auf Luthers Spuren

Die LutherMuseen laden in den Winterferien in Mansfeld, Eisleben und Wittenberg zu Angeboten und Workshops für Kinder und Jugendliche auf den Spuren Martin Luthers ein. 

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Müntzer, Mansfeld und das Dritte Reich

Geschichtsschreibung wurde schon immer für aktuelle politische Interessen ausgenutzt. Wie das am Beispiel des Bauernkrieges und des radikalen Reformators Thomas Müntzer geschah, macht die Publikation „Mansfeld“ des Lokalchronisten Hermann Etzrodt deutlich. Jan Martin Engelhardt, wissenschaftlicher Mitarbeiter der LutherMuseen, hält dazu im Museum „Luthers Elternhaus“ in Mansfeld einen Vortrag am Donnerstag, 29. Januar, um 18:30 Uhr. 

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Salben, Düfte und Pulver

Winterwellness wie zu Luthers Zeiten: Workshop der LutherMuseen am 25. Januar in „Luthers Elternhaus“ in Mansfeld

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Attraktive Angebote für alle Generationen

Die LutherMuseen blicken auf ein erfolgreiches Jahr 2025 zurück. Über 92.000 Menschen haben die vielfältigen Veranstaltungsangebote der Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt wahrgenommen und die Ausstellungen in Luthers Geburtshaus und Luthers Sterbehaus Eisleben, in Luthers Elternhaus Mansfeld, im Melanchthonhaus und im Augusteum Wittenberg sowie in Alten Rathaus Wittenberg besucht. 

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Eine Universität für Kinder

Kultureinrichtungen in der Lutherstadt Wittenberg öffnen am Mittwoch, 14. Januar, wieder ihre Türen für mehr als 1.000 Schülerinnen und Schüler aus Wittenberg und Umgebung. Auf Initiative der Stiftung LEUCOREA und der Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt in Zusammenarbeit mit dem Campus Wittenberg, dem Landkreis Wittenberg und der Lutherstadt Wittenberg erkunden die Jungen und Mädchen aus den Klassen 7 bis 10 im Rahmen des „Clever Campus Wittenberg“ in Workshops und Vorträgen die Geschichte und Kultur ihrer Region. 

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Fuggers Geld und Luthers Glaube - Museum nach Feierabend

Der Augsburger Großkaufmann Jakob Fugger, der als reichster Mann seiner Zeit gilt, und der Wittenberger Reformator Martin Luther waren einander in tiefer Abneigung verbunden. Zum 500. Todestag Fuggers am 30. Dezember 1525 widmet sich ein Vortrag der LutherMuseen am Dienstag, 13. Januar, dem Verhältnis der Kontrahenten. Beginn in der Kapelle des Wittenberger Augusteums (Collegienstraße 54) ist 18:30 Uhr. Referent ist der Historiker Prof. Dr. Mark Häberlein von der Universität Bamberg.

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Der Aufstand geht weiter

Die Mitmachausstellung „1525! Aufstand für Gerechtigkeyt“ in Luthers Sterbehaus in Eisleben und Luthers Elternhaus in Mansfeld wird verlängert. Mit der interaktiven Ausstellung, die Teil der dezentralen Landesausstellung Sachsen-Anhalt ist, erinnern die LutherMuseen an die dramatischen Ereignisse des Deutschen Bauernkrieges vor 500 Jahren. 

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Weihnachtliche Familienzeit in den LutherMu-seen

Familienzeit im Museum: An den Weihnachtsfeiertagen und zum Jahreswechsel laden die LutherMuseen zu spannenden und interaktiven Angeboten für alle Generationen ein. Im Museum „Luthers Sterbehaus“ in Eisleben ist die Mitmachausstellung „1525! Aufstand für Gerechtigkeyt“ zu erleben – während findige Detektive sich im Wittenberger Augusteum im Escapespiel „Tatort 1522“ auf die Spuren der Lutherbibel begeben können. In der Mitmachausstellung „Der Mönch war’s“, ebenfalls im Augusteum, erleben Kinder mit Martin Luthers Hund Tölpel Reformationsgeschichte. 

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