Presseartikel

Eine wunderbare Heiterkeit hat meine ganze Seele eingenommen, gleich den süßen Frühlingsmorgen, die ich mit ganzem Herzen genieße. Ich bin allein und freue mich meines Lebens in dieser Gegend, die für solche Seelen geschaffen ist wie die meine. Ich bin so glücklich, mein Bester, so ganz in dem Gefühle von ruhigem Dasein versunken, daß meine Kunst darunter leidet. Ich könnte jetzt nicht zeichnen, nicht einen Strich, und bin nie ein größerer Maler gewesen als in diesen Augenblicken. Wenn das liebe Tal um mich dampft, und die hohe Sonne an der Oberfläche der undurchdringlichen Finsternis meines Waldes ruht, und nur einzelne Strahlen sich in das innere Heiligtum stehlen, ich dann im hohen Grase am fallenden Bache liege, und näher an der Erde tausend mannigfaltige Gräschen mir merkwürdig werden; wenn ich das Wimmeln der kleinen Welt zwischen Halmen, die unzähligen, unergründlichen Gestalten der Würmchen, der Mückchen näher an meinem Herzen fühle, und fühle die Gegenwart des Allmächtigen, der uns nach seinem Bilde schuf, das Wehen des Alliebenden, der uns in ewiger Wonne schwebend trägt und erhält; mein Freund!

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Luthers ungeheure Monster

Monster und Ungeheuer waren weit verbreitet in Darstellungen zur Zeit Martin Luthers. In einem Vortrag zum Reformationstag, 31. Oktober, erklärt Mirko Gutjahr, Wissenschaftlicher Leiter der LutherMuseen in Eisleben und Mansfeld, warum die Menschen zur Reformationszeit diese Darstellungen so faszinierend fanden – und was all die Monster zu bedeuten hatten. 

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Gerechter Krieg, gerechter Frieden

Vor 500 Jahren fragte Martin Luther in seiner Schrift „Ob Kriegsleute in seligem Stand sein können“ (1526) nach dem Verhältnis von Befehlshabern, Söldnern und Soldaten zu Krieg und Gewalt sowie zu Gott und Seligkeit. Die Lutherstudientage der Evangelischen Akademie Sachsen-Anhalt, der LutherMuseen und der Stiftung LEUCOREA widmen sich vom 30. Oktober bis 1. November dem prominenten Text und seiner Nachwirkung bis heute. Tagungsort ist die Evangelische Akademie in Wittenberg. Infos und Anmeldung unter www.ev-akademie-wittenberg.de. 

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LutherMuseen laden zur Offenen Werkstatt ein

Kreativ sein nach Herzenslust: Die LutherMuseen in Wittenberg laden ab Donnerstag, 29. Oktober, jede Woche zu einer Offenen Werkstatt auf den Spuren der Reformation ein. Beginn ist jeweils um 16 Uhr. 

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Naumburgs langer Weg zum Welterbe

Der Naumburger Dom ist eines der bedeutendsten Kulturdenkmäler des europäischen Hochmittelalters, weltweit einzigartig sind seine Architektur, die Glasmalerei und die Bildhauerkunst. In der Reihe „Museum nach Feierabend“ der LutherMuseen wird die Welterbestätte am Donnerstag, 22. Oktober, um 18:30 Uhr im Museum „Luthers Sterbehaus“ vorgestellt. Referent ist Dr. Holger Kunde, Stiftungsdirektor der Vereinigten Domstiftern zu Merseburg und Naumburg sowie des Kollegiatstifts Zeitz. 

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Eichen für Generationen

Bäume für Generationen: Zum Beginn ihrer Gymnasialzeit haben Schülerinnen und Schüler aus den fünften Klassen des Wittenberger Gymnasiums Leucorea wieder Eichen im Garten des historischen Melanchthonhauses gepflanzt. In Kooperation mit den LutherMuseen und deren Kultureller Bildung finden die Eichenpflanzungen seit 2019 jährlich statt.

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Medienrevolution in Buch und Film

Medienrevolution erleben: Die LutherMuseen laden Kinder und Jugendliche in den Herbstferien zu Angeboten in Wittenberg und Eisleben ein. Im Wittenberger Augusteum findet am Mittwoch, 21. Oktober, ein Workshop unter dem Titel „Medienrevolution Buchdruck – von Wittenberg in die ganze Welt“ statt. Und in Eisleben lädt die Kulturelle Bildung vom 26.-30. Oktober im Museum Luthers Sterbehaus zum Filmprojekt „Klappe die Fünfte“ ein.

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Der Ort der 95 Thesen

„30 Jahre. 6 Stätten. EIN Welterbe.“ Die Schlosskirche in Wittenberg steht ab dem 7. Oktober im Mittelpunkt des Welterbejubiläums der Luthergedenkstätten in Eisleben und Wittenberg. Sie zählt zu den bedeutendsten Erinnerungsorten der Reformation. 

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Ein Kreuz der Hoffnung

Ein Kreuz des aus El Salvador stammenden Künstlers Christian Chavarria Ayala wird im künftigen Eingangsbereich des Wittenberger Lutherhauses ausgestellt. Mit 17 leitenden Kirchenvertretern des Lutherischen Weltbundes (LWB) hat Pfarrerin Katarina Kiilunen, Referentin für das Leitungsprogramm des LWB, das farbenprächtige „Lund-Kreuz“ am heutigen Samstag in Wittenberg an den Vorstand der Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt, Dr. Thomas T. Müller, übergeben. Damit wurde der Auftakt zu einer Kooperation gesetzt, in deren Rahmen sich Lutherische Kirchen aus mehreren Kontinenten an der neuen Dauerausstellung im Wittenberger Lutherhaus beteiligen. 

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Tölpels Treue

Ein einziges Tier hat Martin Luther mit einem eigenen Namen ausgezeichnet: seinen Hund Tölpel. Es bestand offensichtlich ein ganz besonderes Verhältnis zwischen den beiden. Nun hat der frühere Direktor der Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt, Dr. Stefan Rhein, Luthers Hund ein Buch unter dem Titel „Tölpels Treue“ gewidmet und lässt ihn damit lebendig werden.

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Herbstfest in Luders Haus

Spiele, Mitmachangebote, Sonderführungen und Musik: Die LutherMuseen laden am Sonntag, 4. Oktober, von 11 bis 17 Uhr zum traditionellen Hoffest in Luthers Elternhaus nach Mansfeld-Lutherstadt ein (Lutherstraße 29). 

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