Presseartikel

Eine wunderbare Heiterkeit hat meine ganze Seele eingenommen, gleich den süßen Frühlingsmorgen, die ich mit ganzem Herzen genieße. Ich bin allein und freue mich meines Lebens in dieser Gegend, die für solche Seelen geschaffen ist wie die meine. Ich bin so glücklich, mein Bester, so ganz in dem Gefühle von ruhigem Dasein versunken, daß meine Kunst darunter leidet. Ich könnte jetzt nicht zeichnen, nicht einen Strich, und bin nie ein größerer Maler gewesen als in diesen Augenblicken. Wenn das liebe Tal um mich dampft, und die hohe Sonne an der Oberfläche der undurchdringlichen Finsternis meines Waldes ruht, und nur einzelne Strahlen sich in das innere Heiligtum stehlen, ich dann im hohen Grase am fallenden Bache liege, und näher an der Erde tausend mannigfaltige Gräschen mir merkwürdig werden; wenn ich das Wimmeln der kleinen Welt zwischen Halmen, die unzähligen, unergründlichen Gestalten der Würmchen, der Mückchen näher an meinem Herzen fühle, und fühle die Gegenwart des Allmächtigen, der uns nach seinem Bilde schuf, das Wehen des Alliebenden, der uns in ewiger Wonne schwebend trägt und erhält; mein Freund!

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Ferienprogramm in den LutherMuseen

Die LutherMuseen laden Kinder und Jugendliche in den Osterferien zu spannenden Projekten ein, in denen Geschichte lebendig wird. 

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Herausragende Museumsarchitektur

Museen der Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt werden in Publikationen und im Portal der Landesarchitektenkammer gewürdigt 

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Ostern im Zeichen des Bauernkriegs

In den ersten Frühlingswochen laden die LutherMuseen dazu ein, Osterbräuche und die Hintergründe des Osterfestes kennenzulernen – und sich bei Osterbasteleien selbst auszuprobieren. 

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Die Hutterer – Alter Glaube, neue Welt

Die LutherMuseen zeigen in Kooperation mit der Lutherstadt Wittenberg die Sonderausstellung „Die Hutterer – Alter Glaube, neue Welt“ mit Fotografien von Tim Smith. 

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Tanzen wie zu Luthers Zeiten

Vor dem großen Fest zum 500. Jubiläum von „Luthers Hochzeit“ im Juni laden die LutherMuseen am Samstag, 22. März, zu einem mittelalterlichen Tanzkurs für Kinder ein. 

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Vom Bischofsschreiber zum Bauernführer

Südtirol kennen viele Deutsche vor allem als wunderschönes Urlaubsziel. Weniger bekannt ist, dass dort vor 500 Jahren wie in Mitteldeutschland die Bauern für ihre Rechte kämpften. Über den berühmten Anführer Michael Gaismair und seine Rolle im Tiroler Bauernaufstand spricht der Innsbrucker Historiker Dr. Robert Rebitsch am 13. März in „Luthers Sterbehaus“ in Eisleben.

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Neuer Termin: Winterwellness nach historischem Vorbild

Winterwellness nach historischem Vorbild: Die LutherMuseen laden Familien und Einzelpersonen am Sonntag, 9. März, um 14 Uhr zu einem Workshop in „Luthers Elternhaus“ in Mansfeld ein. Der ursprüngliche Termin der Veranstaltung Ende Januar musste krankheitsbedingt abgesagt werden. Bei dem Workshop können Salben, Parfüme oder Düfte selbst hergestellt werden. Unter Leitung von Museumspädagoge Nick Schöne stellen Groß und Klein ihr persönliches Wellnessprogramm zusammen. 

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Gemeiner Mann und gemeines Recht

Die im Allgäu entstandenen 12 Artikel bestimmten den Bauernkrieg vor 500 Jahren. Die Verfasser forderten unter anderem weniger bäuerliche Abgaben und Frondienste, Zugang zu den Naturschätzen, die Wahl der Pfarrer durch die Gemeinden und die Abschaffung der Leibeigenschaft. In einem Vortrag der LutherMuseen am Dienstag, 11. März, 18:30 Uhr, stellt der Rechtshistoriker Prof. Dr. David von Mayenburg das Schlüsseldokument vor. Es gilt als eine der ersten schriftlichen Forderungen nach Menschen- und Freiheitsrechten in Europa. 

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Landesmutter mit Verstand und Augenmaß

Sie war eine kluge Herrscherin und hat sich um die Stadt Eisleben verdient gemacht: Die Gräfin Margareta von Mansfeld-Hinterort (1534-1596) steht im Mittelpunkt eines Vortrags zum Frauentag in „Luthers Sterbehaus“ in Eisleben am Samstag, 8. März, um 15 Uhr. Referentin ist Kathrin Rühlemann, Mitarbeiterin der LutherMuseen und Mitglied des Mansfelder Geschichts- und Heimatvereins in Eisleben. 

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Sammlung wird auf NS-Raubgut untersucht

Die Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt lässt ihre Sammlung auf Kulturgüter untersuchen, die in der NS-Zeit enteignet wurden. Bis Ende des Jahres wird der Historiker und Provenienzforscher Patrick Bormann die Anschaffungen der Stiftung zwischen 1933 bis 1945 analysieren. 

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