Geraubte Schätze? Eine Spurensuche zum NS-Kunstraub in den LutherMuseen

 | 18:30 Uhr
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Drohnenbild, unten links Lutherhaus und Augusteum, entlang der Collegienstraße
Wittenberg
Lesung/Vortrag

Museum nach Feierabend

Der Kunstraub im Nationalsozialismus zählt zu den dunkelsten Kapiteln der Kunst- und Kulturgeschichte. Zahlreiche Kunstwerke und Kulturgüter wurden systematisch geraubt oder unter fragwürdigen Umständen erworben. Diese verborgenen Geschichten aufzudecken, ist Aufgabe der Provenienzforschung. Der Vortrag stellt erste Ergebnisse des Provenienzforschungsprojekts der Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt vor, das sich seit Anfang 2025 mit den Erwerbungen von 1933 bis 1945 befasst. Anhand einzelner Objekte werden ihre Herkunft, die Schicksale verfolgter Vorbesitzer und die praktische Forschungsarbeit beleuchtet.


Referent

Patrick Bormann, war nach seinem Studium wissenschaftlicher Mitarbeiter an den Universitäten in Bonn und Düsseldorf. Nachdem er zunächst selbstständig als Historiker und Provenienzforscher gearbeitet hat ist er seit Januar 2025 Provenienzforscher im DZK- Projekt zu den Erwerbungen 1933-1945 der Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt in Wittenberg. 
 

Ermöglicht wird die Recherche durch Projektmittel des Deutschen Zentrums Kulturgutverluste (DZK).