Das Jahr 1524 – Eine Zäsur in der Entwicklung des Schulwesens in Thüringen

 | 18:30 Uhr
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lila Hintergrund, weiße Schrift "Luther 1524", link Lutherkopf
Wittenberg
Lesung/Vortrag

Veranstaltungsreihe „Luther 1524"

Die Reformation hatte früh einen umwälzenden Einfluss auf die schulischen Verhältnisse in den Städten. Ein Niedergang vieler Schulen veranlasste Martin Luther im Jahr 1524 dazu, seine berühmte Schrift an die „Ratsherren aller Städte deutschen Lands“ zu schreiben, um sie dazu zu bewegen, neue Schulen zu begründen. Das Jahr 1524 bildet somit ein bedeutendes Zäsurjahr in der Entstehung eines reformatorischen Schulwesens. Der Vortrag geht dieser Entwicklung anhand des thüringischen Raumes nach und stellt Luthers Ratsherrenschrift in einen größeren historischen Zusammenhang.

Achtung: Der Vortrag wurde vom 19. März auf den 5. März vorverlegt!

 

Referent

Dr. phil. Andreas Dietmann studierte Mittelalterliche Geschichte, Alte Geschichte und Kunstgeschichte an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. 2018 folgte die Promotion. Seit 2018 ist er als wissenschaftlicher Mitarbeiter der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig im Projekt „Die Deutschen Inschriften des Mittelalters und der Frühen Neuzeit“ tätig.