Luther und die Hexen

 | 19:00 Uhr
Bild
Skizze von Luthers Elternhaus links, rechts Sprechblase, Schrift "Museum nach Feierabend"
Mansfeld
Lesung/Vortrag

Veranstaltungsreihe "Museum nach Feierabend"

Hexenverfolgung in protestantischen Territorien

Die Höhepunkte der grausamen Hexenverfolgungen lagen im 16. und 17. Jahrhundert, in Zeiten, die von Krieg und Seuchen geprägt waren. Vermeintlicher Schadenszauber, ausgeführt von böswilligen Hexen und Hexern, wurde als Ursache für die Übel gesehen. Dr. Kai Lehmann schildert in seinem Vortrag, wie Hexen, Frauen, Männer und auch Kinder, in die Mühlen der Justiz gerieten, wie die Hexenprozesse abliefen, die oft mit dem Tod auf dem Scheiterhaufen endeten, und welche Position Martin Luther dazu einnahm.

Referent:
Dr. Kai Lehmann studierte von 1994 bis 1998 Mittelalterliche und Neuere Geschichte, Sozialwissenschaften und Christliche Sozialethik an der Helmut-Schmidt-Universität in Hamburg. Von 2000 bis 2003 war Lehmann wissenschaftlicher Mitarbeiter am Militärgeschichtlichen Forschungsamt in Potsdam. Er wurde 2003 an der Helmut-Schmidt-Universität mit einer Dissertation über „Die Plünderung der gefürsteten Grafschaft Henneberg im Jahr 1554“ promoviert. Seit 2003 ist Lehmann Museumsdirektor in Schmalkalden.