DIE ACHARNER bei Melanchthon – Eine antike Komödie im Melanchthongarten

 | 16:00 Uhr
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Blumen unscharf vorn, Hintergrund Sitzecke vor alter Mauer
Wittenberg
Theater/Konzert

Tag des offenen Denkmals

mit: Sabine Böhm, Michael Hase, Para Kiala, Volkmar Paschold (E-Bass), „Die Huskies" (Chor)
Ausstattung: Mathias Morgenstern, Grafik: Anja Mikolajetz, Regie: Jens Mehrle

Am Tag des offenen Denkmals wird der Melanchthongarten Bühne für eine 2.449 Jahre alte antike Komödie. Der Theater Provinz Kosmos e.V. zeigt „DIE ACHARNER oder der Friede des Dikaiopolis“, eine der ältesten überlieferten Komödien der Menschheit. Geschrieben wurde das Stück vom griechischen Komödiendichter Aristophanes. Da sich Philipp Melanchthon, der Humanist und Reformator, zeitlebens mit klassischer Lektüre auseinandersetzte, kam er auch mit den Werken des Aristophanes in Berührung und übersetze diese aus dem Griechischen. Umso passender ist es, dass nun circa 500 Jahre später eines dieser Werke erstmals im Melanchthongarten zu sehen sein wird.

Wer meint hier „alte Geschichten“ fern ab der Realität zu hören der irrt. Die Inhalte des antikes Werkes könnten kaum aktueller sein. Der Athener Bürger Dikaiopolis, unzufrieden mit den Politikern der Volksversammlung, die sich nicht um den Frieden kümmern, schließt einen privaten Waffenstillstand mit den feindlichen Spartanern, weshalb ihn die Acharner, eine Gruppe Köhler aus dem attischen Bezirk Acharnai, verfolgen. Dikaiopolis weiß sich zu verteidigen, eröffnet einen Markt nach eigenen Regeln und setzt dem falschen Ruhm des Kriegsherren Lamachos ein Leben des Genusses entgegen. Kann er sich behaupten?

Der Freundeskreis der LutherMuseen sorgt für die Verköstigung.

  • Dauer: ca. 100 Minuten mit Pause