Lutherstudientage: Friedrich der Weise zwischen Reliquienverehrung, Reformation und Bauernkrieg
Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt
Kooperationsveranstaltung der Evangelischen Akademie Sachsen-Anhalt, Stiftung Leucorea und Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt
Ohne Friedrich den Weisen hätte es die Reformation nicht gegeben. So steht das Reformationsjahr 2025 nicht nur im Zeichen des Bauernkrieges, sondern auch in der Erinnerung an den Kurfürsten Friedrich III., der am 5. Mai 1525 in Lochau gestorben ist und dessen Beisetzungsfeierlichkeiten am 10./11. Mai in Wittenberg stattfanden. Zu den Lutherstudientagen wird die Bedeutung des Kurfürsten Friedrich III. für die Stadt Wittenberg, die Universität, die Reformation und sein Verhältnis zur Reichspolitik – auch im Blick auf die Bauernkriege – herausgearbeitet und diskutiert.
Programm
Samstag, der 01. November
9:00 | Ankommen in der Ev. Akademie
9:30 | PD. Dr. Roland M. Lehmann, Georg-August-Universität Göttingen: Ein Kurfürst wird beerdigt Die Beisetzung Friedrich des Weisen am 10./ 11.05.1525
10:45 | Lisa Merkel, Wiss. Mitarbeiterin, Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt: Friedrich der Weise und das schwarze Kloster in Wittenberg
12:00 | Mittagessen
13:30 | Thomas Lang, Historiker, Soziologe und Medienwissenschaftler, Schkeuditz: „Der Narren Spiel will Raum haben!“ Zum Leben des Claus von Rannstedt und weiterer Narren am Hof Friedrichs des Weisen
14:45 | Dr. Volkmar Joestel, Historiker, Wittenberg: „Wenn es Gottes Wille ist, wird und soll der gemeine Mann regieren“ Kurfürst Friedrich der Weise, die Reformation und der Bauernkrieg
16:00 | Kaffeetrinken
16:30 | Dr. Thomas T. Müller + Dr. Volkmar Joestel: Friedrich der Weise und der Bauernkrieg Ein Gespräch über unruhige Zeiten
18:00 | Abendessen
20:00 | PD Dr. Hartmut Kühne, Historiker, Wandlitz: Festvortrag in der LEUCOREA Pilger – Ablassfan – Reliquiensammler. Friedrich der Weise – ein Fürst vor der „Zeitenwende“
Sonntag, der 02. November
10:00 | Gottesdienst mit Abendmahl in der Schlosskirche
11:30 | Prof. Dr. Armin Kohnle, Theologische Fakultät Uni Leipzig: Friedrich und Martin
13:00 | Abschluss der Tagung