Raus mit der Sprache!

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Logo, weiße Schrift "Raus mit der Sprache!" auf pinkfarbenem Hintergrund mit schwarzen Sprechblasen
Eisleben

Die Mitmachausstellung „Raus mit der Sprache!“ in Luthers Sterbehaus in Eisleben! Groß und Klein – vor allem aber Kinder, Jugendliche und Familien – sind eingeladen, „Sprache“ in all ihren Facetten zu erkunden. Hier machen sie eigene Spracherfahrungen und werden zu einem bewussten Sprechen ermutigt. Die Sprache Martin Luthers hat die Welt bewegt: Seine und unsere heutige Sprache werden in der Mitmachausstellung direkt erfahrbar – experimentell, interaktiv und spielerisch.

Die Besucherinnen und Besucher gehen in sechs Themenwelten auf eine Reise durch die Welt der deutschen Sprache. So erfahren sie nicht nur etwas über Luthers Sprachschöpfungen im 16. Jahrhundert, sondern blicken auch auf gewisse Parallelen zu gegenwärtigen sprachlichen Veränderungen. Denn so wie einst der Buchdruck, verändern heute die digitalen Medien unsere Sprache und unsere Sprechgewohnheiten. Vor allem aber spürt die Mitmachausstellung der spannenden Wirkung von Worten nach: sie stiften Identität oder schließen aus, klingen vertraut oder fremd. Sie können trösten, aber auch verletzen. Sie transportieren Wahrheiten und Lügen, Sinn und Unsinn. Worte werden geschaffen und manche von ihnen sterben wieder aus. Die Ausstellung und das zugehörige vielfältige Vermittlungsangebot zeigen, wie sehr „Sprache“ im Fluss ist – und wie wir sie durch den Gebrauch stetig formen.

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ein Mann und eine Frau haben Kopfhörer auf
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Ausstellungsraum mit Tisch, Raumfarben pink und grau
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grüne große Würfel an Stangen, zum Drehen. auf allen Seiten stehen Worte mit Erklärungen
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zwei Frauen sitzen sich gegenüber und erraten Gesichtsausdrücke

Die Sprache Martin Luthers hat die Welt bewegt: 2021 und 2022 wird mit den Jubiläen 500 Jahre Reichstag zu Worms und Luthers Bibelübersetzung daran erinnert. Aus diesem Anlass präsentieren wir die Mitmachausstellung „Raus mit der Sprache!“ in Eisleben.

Die Mitmachausstellung wird konzipiert in Kooperation mit der Hochschule Merseburg. Sie wird gefördert von LOTTO Sachsen-Anhalt.